Spielberichte

Doppelter Spieltag –> doppelte Punkteausbeute –> Tabellenführer

Nach der bis dato erfreulichen Bilanz von drei Punkten aus zwei Spielen wollte die erste Mannschaft an dem zurück liegenden Wochenende nachlegen. Möglich waren bis zu vier Punkte aufgrund der Verlegung des eigentlich ersten Meisterschaftsspieles in Breyell auf den Sonntag. Zuerst wollten wir jedoch gegen Krefeld-Bockum bestehen, wobei diese Mannschaft nach zwei Siegen aus den drei ersten drei Begegnungen ebenfalls gut gestartet war. Nach insgesamt erneut ansprechenden Teamleistungen konnten gegen die beiden gegnerischen Teams das exakt gleiche Ergebnis in Spielen und Sätzen erstritten werden. So gewannen wir unter allgemeiner Euphorie beide Matches mit 9:5 Spielen und 32:24 Sätzen, wenn die Ergebnisse auch unterschiedlich zustande kamen:

Am Samstagabend in der eigenen Halle konnten die Doppel mit 2:1 überzeugen, nachdem in den ersten beiden Begegnungen jeweils das Schlussdoppel herangezogen werden musste und somit nach zwei Spieltagen bereits eine positive Bilanz von 5:3 Doppeln zu Buche stand. Da diesmal Orazio aussetzte, lauteten die leicht umgestellten Doppel Leupold/Lorenz, Dora/Brinkmann sowie Veit/Esser. Die beiden erstgenannten Paarungen konnten gleichermaßen triumphieren, während die dritte unterlegen waren. Oben konnten in der Folge starke 3:1 Punkte erspielt werden, wobei besonders zu bemerken ist, dass Daniel gegen den gegnerischen Primus nach 1:2 und 1:6 noch siegen konnte, während Jonas nach hauchdünner Niederlage gegen eben jenen Spieler nach Matchball im Fünften abgab, aber immerhin gegen die Nummer zwei der Krefelder mit 3:1 überzeugte. In der Mitte folgte das weniger überzeugende Ergebnis von 1:3, wobei Sven erneut mit seiner Form und Psyche haderte, während David zumindest im zweiten Einzeldurchgang zu seiner Form fand, dort aber durch starke Leistung bestach. Unten schließlich die wieder verlustpunktfreie Bilanz, indem Lukas das vorgezogene zweite Einzel trotz anfänglich alkoholbedingter Schwäche nach 0:2 noch drehen und das an sich erste Spiel 3:1 gewinnen konnte. Walter schnitterte den gegnerischen Fünfer indes mit 33:13 Punkten (!) und war im zweiten Match nach Verlust des ersten Satzes auch schon auf der Siegerstraße, als dieses Einzel mangels Notwendigkeit der Fortführung bei 9:5 Spielpunkten abgebrochen wurde.

Nachdem die Mannschaft an diesem Abend noch in der Kneipe zusammengefunden hatte und in guter Gesellschaft, namentlich Ora und Izzet, etwas gegessen und getrunken wurde, entschieden sich David und Sven dafür, im Anschluss Party zu machen. Sven stellte sich am Folgetag der Herausforderung, während David aufgrund akuter Müdigkeit Orazio, welchem eigentlich erneut auszusetzen bestimmt war, den Vortritt gab und dieser heroisch einsprang. Der Müdigkeit zum Trotz feuerte David die Mannschaft an, was bei dem neuerlichen Sieg offensichtlich Erfolg hatte.

Ferner brachte David sich insofern ein, als dass er vorschlug, die Doppel eins und zwei auf die Probe zu stellen und zu drehen, was just umgesetzt wurde – mit gehörigem Erfolg! Denn es konnte ein 3:0 in den Doppeln erspielt werden, dies durch jeweils ein 3:1 der Paarungen Brinkmann/Volpe, Leupold/Dora und Veit/Esser. Daniel konnte nun nach dem Sieg im ersten Einzel und einer zwischenzeitigen Bilanz von 7:0 das bisherige Niveau mindestens halten, indem sich dem Publikum im zweiten Einzeldurchgang ein wahnsinniger Kampf mit Marco Zipfel, des Gegners Einser, bot. Nachdem die ersten vier Sätze geteilt und auf dem Papier deutlich endeten, wurde der finale Durchgang zu einem Nervenkrieg der beiden Kontrahenten, welchen der Gegner nach beiderseits toller Leistung hauchdünn für sich entschied. Jonas indes hatte nach der Niederlage gegen Zipfel beste Chancen im zweiten Einzel, welche er leider ungenutzt ließ und nach eigenen Matchbällen im Vierten noch 2:3 unterlag. Die hier mangelnde Nervenstärke zeigte in der Mitte zu unserem Glück jedoch Lukas, der zunächst glatt gewann und im vorletzten Einzel des Tages gegen Udo Zipfel einen Matchball abwehrte und mit 13:11 im Entscheidungssatz den vierten (!) Einzelpunkt an diesem Wochenende beisteuerte. Sven konnte an seine Möglichkeiten wieder nicht anknüpfen und insgesamt nur einen Satz gewinnen. Unten blieb das Paarkreuz erneut ohne Verlustpunkt, da Walter seine Einzel souverän gewinnen (6:1 Sätze) und Orazio nach großem Kampf und guter taktischer Einstellung durch die Kollegen das eine relevante Einzel nach 0:2 Rückstand noch durch eine gute Leistung drehen konnte. Sein zweites Match war schon beinahe gewonnen, zählte jedoch beim Stand von 2:0 und 4:1 nicht mehr. Im Ergebnis war somit ein weiteres 9:5 eingetütet.

Bisher konnten die Mannschaftsleistungen im Wesentlichen überzeugen, wobei immer etwa zwei Spieler noch unter ihren Möglichkeiten blieben. Dass dies jedoch ohne Ausnahme durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten kompensiert werden konnte, spricht für diese Mannschaft und deren Leistungsfähigkeit. Bereits durch regelmäßig guten Starts in den Doppeln (beeindruckende 10:4 Spielgewinne) kam man in Tritt, was sieben Punkte in vier Partien ermöglicht hat. Dies war nicht zu erwarten und ist höchst erfreulich. Da die Mannschaft zusammensteht und den entsprechenden Spaß an der Platte und miteinander hat, ist optimistisch abzuwarten, was die Saison weiter bringt; die Tabellenführung haben wir jedenfalls zunächst einmal erobert.

Erste Mannschaft punktet erneut!

Nachdem am ersten Spieltag gegen den Hülser SV gewonnen werden konnte, wollten die hungrigen Wilden aus Windberg nun den zwischenzeitlichen Tabellenführer TuS Wickrath III stürzen. Da dieser nicht allein durch eigene Leistung in die Spitzenposition geraten war, sondern nach dem 9:2 gegen den Abstiegsfavoriten Borussia Mönchengladbach ein verlustspielfreies 9:0 gegen nicht angetretene Mülhausener einheimsen konnte, war die Ehrfurcht nicht sonderlich groß. So konnte die Mannschaft aus Krefeld-Hüls zu Beginn der Spielzeit von uns geschlagen werden, welche – wie sich nun herausstellte – die Gang aus Rheydt-Wetschewell II mit einem deutlichen 9:2 von der Platte fegen konnte.

Nachdem in der Halle offenbart wurde, dass die beiden zu oberst gemeldeten Spieler Beschoner und Otten nicht antreten würden, durfte man sich wohl sogar in der Favoritenrolle sehen – hatten wir doch sieben stramme Kerle und eine hübsche junge Dame (als Fan) im Team aufgeboten. Den Erwartungen konnte die Mannschaft allerdings nicht in Gänze gerecht werden. Da es in jedem Paarkreuz noch an manchem mangelte, sollte es letztlich nur zu einem brüderlichen Unentschieden reichen.

Die Einzelheiten ergaben sich wie folgt, wobei dieses Mal die anfänglichen Doppel nicht zu unserer Zufriedenheit liefen… So gaben Leupold/Lorenz nach gutem Beginn mit 1:3 und Dora/Veit mit 0:3 ab. Von Glück können wir sagen, dass Brinkmann/Volpe so eingespielt und in der Paarung sicher sind, dass sie dem Druck standhielten, zum gewinnen verdammt zu sein; nach unnötig verlorenem Zweiten gab es ein verdientes 3:1. Trotz des tristen 1:2 Rückstandes, welchem noch länger nachzulaufen sein würde, reift hier vielleicht das beste Doppel drei der Liga heran…

In der ersten Einzelrunde teilte man sich nun die Punkte. Jonas hatte dem gegnerischen Einser Kempers nur in den Durchgängen zwei und drei etwas entgegen zu setzen, sodass er in vier Sätzen letztlich glatt unterlag. Daniel konnte Stroucken zwar 3:0 besiegen, dieser war jedoch nach seiner Rückkehr aus dem Tischtennisexil wesentlich stärker als gedacht, was er bereits im Doppel gegen unsere erste Paarung eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte. Sven befreite nun endlich den Bären in sich und besiegte Ischen glatt in drei Sätzen. David war am anderen Tisch dem kreativen Händchen von Guido Jäger leider nicht gewachsen (0:3). Der erste Durchgang in den Einzeln wurde schließlich abgerundet durch Performances von Orazio und Lukas. Erstgenannter musste den immer sicher werdenden Naumowicz in Schach halten, was ihm nach guter Leistung gleichwohl knapp gelang (+3, +9, +11). Lukas schickte die ganze Räuberbande inklusive Walter als Edeljoker und unserer Talentscoutin Ruth auf ein Wechselbad der Gefühle, welches er zu unserem Bedauern sinnbildlich „ausbaden“ musste, 2:3. Folglich galt es nach wie vor, den Rückstand aus den Doppeln auszugleichen – 4:5.

Dies sollte jedoch nicht gelingen. Daniel konnte zwar auch im vierten Spiel der Saison satzverlustfrei bleiben. Darauf folgte jedoch postwendend die Niederlage von Jonas in drei Sätzen gegen Stroucken. Nun erschien es uns kurzzeitig so, als könnte das Ruder gar in Richtung Sieg herumgerissen werden können, so konnten nämlich Sven und David wichtige Siege einfahren. Zunächst gewährte Sven nach 2:0-Führung dem gefährlichen Jäger einen fünften Satz, in welchem unser Kamerad zunächst 5:9 in Rückstand geriet. Nach erfolgreicher Aufholjagd, welche auch durch gleich zwei Aufschlagfehler des Gegners begünstigt wurde, konnte unser Jungspund voller Erleichterung durchatmen, 11:9 im Fünften. David stand andererseits gegen Ischen unter besonderem Druck, welchen er sich selbst auferlegt hatte. Er redete sich schon frühzeitig ein, es mit seinem Gegner besonders schwer zu haben, weil er im letzten Jahr eben jenem Kontrahenten 0:3 und in letzten Satz mit 0:11 unterlegen war. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte er seinen Dämonen entfliehen und sich sogar beinahe für die Peinlichkeit revangieren (3:0, im zweiten Satz nach 10:0 „nur“ 11:1).

Beim erstmalig positiven Zwischenstand von 7:6 kam kurzzeitig euphorische Stimmung auf, welche aber jäh von zwei unnötigen Niederlagen im unteren Paarkreuz zunichte gemacht wurde. Nachdem Lukas zwei Sätze lang kein Mittel fand und an eigenen Fehlern scheiterte, kam er noch kurz auf, wurde letztlich jedoch deutlich geschlagen (1:3). Orazio konnte zur gleichen Zeit nicht an seine aggressiven und guten Leistungen zuletzt anknüpfen und unterlag etwas blutleer mit 0:3. Und da war er wieder – der knappe Rückstand, welcher nun die Entscheidung zu Gunsten unseres Gegners bedeuten konnte, oder aber den Weg zum Unentschieden ebnen sollte…

Glücklicherweise ist die Paarung Leupold/Lorenz im Schlussdoppel typischerweise auf Betriebstemperatur, was auch heute den Punkt garantieren sollte, obgleich es eine Partie auf Augenhöhe war. Dies zeigte sich bereits im ersten Durchgang, welchen unsere beiden Abwehrrecken nach Vergößerung des Courts und Abwehr zweier Satzbälle der Gegner Kempers/Jäger noch für uns entscheiden konnten (18:16). Die folgenden Durchgänge waren ebenso knapp, konnten jedoch nicht unverdient jeweils mit 11:9 gewonnen werden, was das 3:0 in Summe durchaus schmeichelhaft abrundet. Dennoch war es ein durchaus würdiges Schlussdoppel, welchem die versammelte Halle gespannt beiwohnte, und welches schlussendlich zwölf zufriedene Spieler und einige (wenige) Zuschauer dem Faulenzen eines Restsonntages überließ.

In Sätzen wurde diesseits mit 29:27 gewonnen; nicht, dass dies mehr als eine wertlose Statistik wiegt, trotzdem lässt sich so besser rechtfertigen, dass die Mannschaft den Siegerschmaus in einem lokal bekannten Cafe/Restaurant am Gladbacher Bahnhof genießen durfte. Dies deutet auch an, was an dem Tag wieder offenbar wurde. Neben einem Punkt, welcher dem Verein zu Ehren gereicht, hat es mit allen zwölf Akteuren, dem Bundesligacoach und der Zuschauerin großen Spaß gemacht. Das Team ist in Moral, Zusammenhalt und Sympathie vereint, sodass wir in freudiger Erwartung auf weitere positive Ereignisse verbleiben.

Erste Mannschaft startet erfolgreich durch!

Wer Aufstellungen und ggf. Punktewerte der einzelnen Teams der Bezirksliga 3 näher betrachtet, wird unwillkürlich zu der Auffassung gelangen, dass den Windberger Jungs der Klassenerhalt schwer fallen dürfte. So war der Inner-Circle der ehemaligen Zweiten euphorisch und voller Teamgeist durch die Bezirksklasse marschiert, um die neue Saison – gleichwohl durch Daniel verstärkt – zweifellos gegen den Abstieg zu spielen. Dies umso mehr, alsdass die Hälfte der zwölf Mannschaften wird absteigen müssen, offenbar aufgrund einer Verknappung der Anzahl an Bezirksligen… Mit diesen eher düsteren Vorzeichen, aber auch nach einer weitgehend ordentlichen Vorbereitung und voll der guten Laune ging es an das erste Meisterschaftsspiel gegen den Hülser SV, nachdem das chronologisch erste Match gegen Breyell in terminliche Ferne gelegt worden war. Ein Sieg zu Anfang der Spielzeit wäre für das Selbstvertrauen und die Moral der Truppe ein wunderbarer Start – und eben dies sollte gelingen…:

Da David verhindert war, musste das aus der abgelaufenen Rückrunde gesetzte Doppel Leupold/Lorenz passen und Jonas nahm Davids Platz ein. Die weiteren Paarungen bestanden aus Brinkmann/Volpe, die bereits im Training gut harmoniert hatten, sowie Veit/Esser. Nachdem Daniel und Jonas zunächst nicht entscheidend harmonierten und unglücklich gegen das unangenehme Doppel zwei der Gegner in vier knappen Sätzen unterlagen, konnten Sven und Ora an die guten Leistungen aus dem Training anknüpfen und die beste Paarung der Gegner glatt besiegen (3:0). Weniger deutlich ging das dritte Doppel aus, welches erst im Entscheidungssatz einen Sieger finden sollte. Da unsere Jungs aber immer am Ball blieben und sich nach zweimaliger Führung und jeweils postwendend zweifachen Satzausgleiches nicht hängen ließen, wurden Sie mit dem 11:7 im finalen Satz und der Gesamtführung vor den Einzeln belohnt.

Dort machte Daniel mit dem Gegner äußerst kurzen Prozess (+4, +4, +6), Jonas hatte es hingegen mit dem Einser der Hülser zu tun, welcher unbestätigten Angaben zufolge die meisten TTR-Punkte der Liga aufweist. Wirklich Paroli bieten konnte Jonas nur im zweiten Satz, zu diesem Zeitpunkt spielte er jedoch sehr ordentlich auf und hatte den Favoriten zumindest dem Satzverlust nahe gebracht. Der Verlauf in der Mitte und im unteren Paarkreuz mutet hingegen weniger erfreulich an: So schlug sich Sven gefühlt selber, während Lukas nach anfänglichem Feuerwerk seinen Vorhandtopspin vermissen ließ, und folgerichtig drei Sätze in Folge verlor (jeweils 1:3). Besser sah es in Summe im unteren Tableau aus, dort ruhen ohnehin die Hoffnung vieler Spielgewinne in der jungen Spielzeit. Walter und Orazio spielten beide durchwachsen bis zum Ende des fünften Satzes. Parallel und binnen weniger Sekunden erstarben die Hoffnungen unserer Bank jedoch zu Asche, als die Sätze 8:11 und 9:11 verloren gingen (wobei auf der einen Seite bei 9:9 gar ein Aufschlagfehler erst dem Gegner den letztlich verwerteten Matchball bereitete) und die gegnerische Mannschaft vermeintlich uneinholbar mit 6:3 davon eilte.

Wider Erwarten machte Daniel auch mit seinem zweiten Gegner kurzen Prozess, um sich gewissenhafter auf die weiteren Einzel seiner Mitstreiter konzentrieren zu können (3:0). Jonas, welcher hinsichtlich aller Spieler der oberen Paarkreuze vergleichsweise wenig TTR-Punkte aufweisen dürfte, fasste sich jetzt und damit direkt zu Beginn der Saison ein Herz und strafte seine Kritiker Lügen, indem er sich sein zweites Einzel nach ordentlicher Leistung mit 3:1 sicherte. Nachdem in der ersten Einzelrunde ausschließlich Daniels Einzel zum Punktgewinn führte, geriet unsere Erste nun mehr und mehr unter Feuer; außer Svens unglücklicher Niederlage gegen den unangenehmen Dreier der Hülser sollte tatsächlich kein Einzel mehr verloren werden: So gewann Lukas nach zwei knappen Durchgängen und einem Feuerwerk im dritten (11:2) letztlich verdient mit 3:2, Walter krampfte sein Spiel mit 3:0 nach Hause, ohne auch nur ansatzweise zufrieden zu sein (was die hohen Ambitionen der einzelnen Spieler exemplarisch belegt), und Ora vernichte seinen Gegner auf die brutalste Weise (+5, +1, +6).

Das Schlussdoppel stand nach dem leicht verkorksten Doppel unseres oberen Paarkreuzes zu Beginn unter keinem guten Stern. Daniel und Jonas wollten die Mannschaft nun aber für den teils ansprechenden Saisonauftakt belohnen… und verloren direkt mal den ersten Satz, wenn auch knapp. Danach wurde aber kurz der Turbo eingeschaltet, es konnte in den Folgesätzen gar ein sogenannter Schnitter erspielt werden (= Schneider = 11:5 oder höher im Schnitt): -10, +3, +7, +5. Gegen Ende spielten Daniel und Jonas so konstant und im Angriff sicher und erfolgreich, dass der Gegner nichts mehr hingegenzusetzen hatte. Die 75%ige Ausbeute aus den Doppeln sicherte uns also schließlich nach Rückständen von 3:6 und 5:7 den 9:7-Erfolg, mit welchem außer dem unverbesserlichen Optimisten Ora kaum jemand gerechnet hatte. Das Ergebnis mag inspirieren und erfreuen, aber es dürfte kein Anlass zu übertriebenen Vorstellungen sein – der Gegner war ein Aufsteiger, ohne die außerordentlich sympathische Mannschaft auch nur im Mindesten schlecht reden zu wollen. Es dürften jedoch stärkere Mannschaft auf uns warten, und absteigen muss am Ende des Tages nach wie vor jedes zweite Team. So oder so bleibt uns für ein paar Tage großer Stolz.