Autor-Archiv Daniel

Zum Ausklang der Hinrunde ein geschenkter Sieg…

Nachdem bereits bekannt geworden war, dass der Gegner aus Rheydt-Wetschewell Probleme mit der Mannschaftsauf- bzw. Ersatzstellung würde beklagen müssen, waren wir umso mehr der Überzeugung, dass die Hinrunde mit dem sechsten Sieg abgeschlossen werden könnte. Dies war schließlich auch der Fall, jedoch anders als erwartet… So traten sechs Spieler aus den unter(st)en Klassen gegen uns an, welche außer Spaß nichts weiter zu erhoffen hatten.

Solchen verschafften wir uns mit allen zwölf Mannen; dies begann bereits mit der Begrüßung, welche besonders wortreich, blumig und freundschaftlich ausfiel. Im Gegensatz zu manch einem Meisterschaftsmatch, in welchem die Temperamente gelegentlich die Sportlichkeit überwinden, war hier fast durchgängig gute Laune angesagt… Nach vier einzelnen verlorenen Sätzen zweier Doppel und in der Mitte konnten die Spiele alle souverän gewonnen werden. Der sportlichen Herausforderung stellten sich die Windberger Recken im Anschluss im Kampf gegeneinander. In angenehmer Atmosphäre durfte zufrieden auf die abgelaufene Hinserie zurückgeblickt werden.

Bis die Rückrunde 2018/19 das Licht der Welt erblickt, dürfen am kommenden Samstag sowie am darauf folgenden Donnerstag zunächst unser mannschaftsinternes Turnier und die Mannschaftssitzung durchlebt werden, bevor eine entspannte Zeit rund um den Jahreswechsel die Batterien wieder auftanken lässt. Von erstgenanntem Event am Samstag wird noch in Kürze zu berichten sein.

Schlechtes Spiel unter schlechten Bedingungen in Kempen

Nachdem die erste Mannschaft gegen die beiden Tabellenletzten der Borussia und aus Mülhausen zuletzt Selbstvertrauen und vier Punkte tanken durfte, wurde die Euphorie just durch den Tabellenführer gebremst. Die Mannschaft aus Kempen, welche sogar ohne den bilanzstarken Herko antrat, hatte in ihrer warmen und kleinen Halle wenig Probleme unsere Leistung zu toppen…

Schadlos hielt sich – nicht unerwartet – lediglich das untere Paarkreuz, welches bestehend aus Walter und Orazio die einzigen beiden Einzelsiege einfahren konnte, während sämtliche anderen verloren gingen. Dabei wurde es uns durch die in der Kempener Halle berüchtigte Wärme, den schnittunempfindlichen Hannoball sowie die extrem kleinen Courts einigermaßen schwer gemacht. So sehr die gegnerische Mannschaft sympathisch anmuten mag, müssen diese Spielbedingungen dennoch kritisch hinterfragt werden.

In den Doppeln unterlagen Leupold/Volpe verdient dem starken Doppel eins, während Dora/Brinkmann unglücklich 2:3 unterlagen. Lediglich Doppel drei konnte in persona Lorenz/Esser nach ordentlicher Leistung siegen, 3:2. Nachdem Daniel und Jonas ihre Einzel abgegeben hatten, machte David gegen den starken Dreier der Gastgeber ein bemerkenswert gutes Spiel, welches er zu gewinnen verdient hatte. Leider begünstigten einige „Nasse“ das Spiel des Gegners, welcher so im dritten Satz die Niederlage abwenden und noch „in fünf“ gewinnen konnte.

Im zweiten Durchgang unterlagen Jonas und Daniel erneut, wobei Letztgenannter immerhin ein spannendes und enorm sehenswertes 2:3 gegen den gegnerischen Classen zeigte. Sven spielte in beiden Einzeln zum vergessen und legte sogar Wert darauf, dies hiermit besonders hervorgehoben zu wissen. Insgesamt war dies eine schwache Mannschaftsleistung, welche jedoch durch die Spielbedingungen noch weiter getrübt wurde. Nun bleibt zu hoffen, dass die letzte Hinrundenbegegnung zu unseren Gunsten gestaltet werden kann, was zu einem versöhnlichen Hinrundenende führen würde.

Nächster Sieg gegen das Schlusslicht

Nachdem in der vergangenen Woche die ambitionierte wenn auch elfplatzierte Truppe der Borussia I deutlich geschlagen werden konnte, musste jetzt der Tabellenletzte aus Mülhausen „d’ran glauben“. Das Ergebnis wurde mit 9:2 beziffert, nur jeweils ein Doppel wie Einzel gingen verloren. Bis zum aus unserer Sicht unglücklichen 2:2 gestalteten die Mülhausener das Spiel noch ausgeglichen, so mussten zunächst Leupold/Lorenz dem Doppel eins nach einer uninspirierten Leistung mit 1:3 gratulieren. Da sich die beiden anderen eingespielten Kombinationen bestehend aus Dora/Brinkmann sowie Veit/Esser keine Blöße gaben und souverän obsiegten, glich der gegnerische Einser Brunner gegen Jonas nach 0:1 noch mit 3:1 aus.

Im Anschluss rollte der Windberger Express los und zermalmte alles, was ihm in die Quere kam. Sieben Einzelsiege in Serie machten das Ergebnis perfekt, wobei sich nur Daniel zweimal über den Einzelgewinn freuen durfte. So gelang der Durchmarsch durch ein merkwürdiges 3:1 von Leupold gegen den im oberen Paarkreuz bislang gänzlich sieglosen Föhrweisser, ein unsägliches 3:2 von Sven nach schwacher Leistung gegen Nazirogullari, gefolgt von dem souveränen 3:0 von David gegen Dickmann. Nach +7, +4 und erneut +4 erntete Lorenz damit den einzigen Schnitter des Tages zu unserer vollsten Zufriedenheit. Walter hatte anschließend wenig Probleme mit dem gegnerischen Celler, etwas mehr Anlaufschwierigkeiten hatte Lukas bei seinem 3:1 über Kevin Peters. Darauf folgend war es an diesseitigem oberen Paarkreuz, den Tagessieg dingfest zu machen. Während Jonas sich nur im dritten Satz eine Blöße gab, lieferte Daniel den vielleicht größten Krimi der jungen Saison ab. Gegen den immens glücklichen Brunner kassierte er so viele Kanten- und Netzbälle, dass der letzte Durchgang entscheiden musste. Bis dahin waren sicherlich zwanzig Nasse zu unseren Ungunsten gefallen, so unglaublich dies klingen mag. Der Entscheidungssatz stellte insofern aber auch keine Ausnahme dar, so wurden auch hier einige Punkte des Gegners durch das Netz oder die Kante begünstigt, unter anderem Daniels Matchball bei 10:9 wurde auf diese Weise abgewehrt.

Letztlich konnte Leupold zum 12:10 vollenden und einen unheimlich verdienten Einzelsieg einfahren, der gleichzeitig den nur allzu würdigen Schlusspunkt markierte. Nun steht die Erste mit einer Bilanz von fünf Siegen und zwei Remisen aus neun Spielen hervorragend da. Sollten wir aus den letzten beiden Spielen in Kempen und gegen Rheydt-Wetschewell noch zwei Punkte möglich machen, wäre dies ein stolzes Ergebnis für diese Mannschaft, die im Wesentlichen beherzt zusammensteht und mittlerweile sämtliche Landesligisten das Fürchten lehrt.

Überzeugender Sieg gegen den Tabellenvorletzten

Nachdem zuletzt in Willich eine erstmals schwache Leistung zubuche stand, konnte sich die erste Mannschaft gegen den abstiegsgefährdeten Kreis aus Spielern der Gladbacher Borussia nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 9:3 durchsetzen. Die Borussia hatte zunächst verlegen wollen. Nachdem dies nicht umzusetzen war, trat der Gegner wider Erwarten mit der derzeit bestmöglichen Truppe an. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht „unterkriegen“ und spielten letztlich unsere individuell höhere Klasse aus. Insoweit blieben fast alle Spieler ungeschlagen, wobei insbesondere Daniel und Sven mit 2:0 auf sich aufmerksam machten. Daniel konnte zwei schwere Spiele gegen Zachowski und Kremer mit jeweils 3:1 einfahren, während Sven keinen einzigen Durchgang gegen Brüggemann und Fahl abgab. Nicht minder überzeugend war derweil Lukas, welcher nach einem phasenweise berauschenden Vortrag seinen etwa TTR-punktgleichen Gegner Brüggemann 3:1 besiegt hatte.

Die Doppel waren noch etwas schleppend gestartet. Zwar konnte eine knappe Führung erspielt werden, jedoch wirkten weder Leupold/Dora – wenngleich gegen eine unangenehme Paarung namens Kremer/Brüggemann antretend – oder Brinkmann/Volpe – immerhin 3:1 siegreich – noch Veit/Esser – ebenfalls 3:1 gegen eine schwache dritte Paarung der Borussen – überzeugend. Nachdem im Anschluss die Punkte im oberen Paarkreuz geteilt wurden, sah es bei 3:2 zunächst nicht nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Dann zogen jedoch Sven und Lukas die Zügel an, Walter und Orazio konnten jeweils mit einem wackeligen 3:1 wichtige Punkte zur Führung einfahren. Nachdem Daniel den achten und Sven den neunten Punkt bereits dingfest gemacht hatten, galt es nur noch, Jonas zu einem psychisch wichtigen Sieg zu klatschen. Dieses Unterfangen sollte uns leider nicht gelingen.

Obiges war endlich mal ein Meisterschaftsspiel, welches psychisch nicht so sehr schlauchte, wie es in all den letzten Wochen der Fall war. Unter dem Blickwinkel des Ergebnisses werden wir nach aller Voraussicht am nächsten Wochenende daran anknüpfen können, sofern der Tabellenletzte aus Mülhausen geschlagen wird. Dies dürfte uns die Bilanz von 5-2-2 = 12:6 Punkten einbringen, was uns an den oberen Tabellenrängen „schnuppern“ lässt. Es ist erfreulich, in dieser hart umkämpften Bezirksliga weiterhin mithalten zu können. Dies ist und bleibt gewährleistet durch eine mannschaftliche Geschlossenheit, die Spaß macht, und zu weiteren Erfolgen anspornt.

Erste Mannschaft verliert nach schwacher Leistung.

Nachdem die Ergebnisse zuletzt nicht auf der Sonnenseite standen, sollte nun leider die erste insgesamt schwache Leistung der neuen Ersten folgen. Der Antritt beim Tabellenführer Willich mutete ohnehin undankbar an, wir hatten jedoch noch nicht mit der gegnerischen Halle gerechnet, welche unheimlich hell und laut war. Der Hall transportierte jede der die Zuschauer eingerechnet etwa zwanzig Stimmen in jeden Winkel der Glaskonstruktion, was das Spielen nicht eben leicht machte… Dazu waren Orazio und Daniel berufsbedingt erschöpft angereist und sollten nicht an ihre Möglichkeiten anknüpfen können…

Nach ernüchternden 0:3 Doppeln, deren einzelne Niederlagen vermutlich alle hätten vermieden werden können, konnten insgesamt nur vier Einzel von Daniel, David, Lukas und dem einzig ungeschlagenen Walter gewonnen werden. Sven war indes der Pechvogel, der nach ansprechender Leistung zweimal denkbar knapp unterlag, dies im ersten Einzel gegen den starken Bölting gar nach 2:0-Führung und Matchball. Orazio durfte sich letztlich nur einmal versuchen, weil wir uns mit dem 4:9 unter unseren Möglichkeiten verkauft hatten.

Erstmals war in der Summe nicht nur die Leistung sondern auch und insbesondere die gesamte kämpferische Einstellung eher schwach. Dies gilt es jetzt abzuschütteln, wenn es in den nächsten Wochen gegen den vermutlich unschlagbaren Tabellenführer aus Kempen und vor allem gegen die drei Kellerkinder aus Borussia, Rheydt-Wetschewell und Mülhausen geht. Sollten 5-6 Punkte aus den letzten vier Spielen erzielt werden, würde dies insgesamt ein gutes Ergebnis nach der Hinrunde bedeuten.

Leistungsgerechtes Remis in Süchteln-Vorst

Nach der ersten Niederlage am letzten Spieltag wollte die Mannschaft nun Moral beweisen und gegen die ebenfalls starke Mannschaft aus Süchteln-Vorst in dortiger Halle (Heimrecht wurde auf Süchtelns Wunsch getauscht) wieder in die Erfolgsspur finden. Dies gelang nach abermals hartem Kampf und 4:15 h Spielzeit, so hieß es gegen die sympathische Mannschaft letztlich 8:8 – der Sieg in Sätzen fiel dabei hauchdünn für uns aus, 33:32.

Zunächst konnte erneut Kapital aus den Eingangsdoppeln geschlagen werden, da alle drei Paarungen gewonnen wurden. Während Leupold/Lorenz ein enges 3:1 und Brinkmann/Volpe als drittes Doppel ein extrem deutliches 3:0 einholten, hatten es Jonas und Lukas am schwersten. Selbst nach 0:2 gegen die erfahrenen Domnik/Fischer gaben sie sich jedoch nicht auf und triumphierten nach ansprechender Leistung letztlich noch mit 3:2.

Dieser Vorsprung sollte jedoch keine Sicherheit geben, so konnten in der ersten Einzelrunde nur Daniel und Lukas ihre Einzel für sich verbuchen, der Rest wurde zum Zwischenstand von 5:4 verloren. Dabei hatte Daniel bereits im dritten Satz ab 10:8 insgesamt vier Matchbälle, welche gegen den sich steigernden Ender (zunächst) nicht reichen sollten. Erst im finalen Durchgang konnte dann der sechste Matchball zum 12:10 gewonnen werden. Lukas musste gegen Peters gehörig kämpfen, konnte jedoch den wichtigen dritten Durchgang in der Verlängerung für sich entscheiden und in der Folge 3:1 gewinnen. Jonas hielt gegen den hart spielenden Domnik zwar gut mit, musste aber schließlich doch mit 1:3 das Knie beugen. Nicht anders erging es Sven und David, welche in der Mitte klar verloren. Orazio hatte es mit Brauweiler zu tun, welcher gut spielte und unseren Kameraden letztlich nicht unverdient mit 3:2 besiegen konnte.

Da nun der Vorsprung beinahe vollständig dahin war, war zunächst das obere Paarkreuz gefordert – ohne diese Notwendigkeit schließlich in Erfolg umzusetzen: Zu unserem Bedauern gingen beide Spiele mit 2:3 verloren, während Daniel gegen Domniks schnelles und hartes Spiel zu wenig Möglichkeiten hatte und Jonas hauchdünn beim Stande von 9:9 im Fünften zum 9:11 gegen Ender unterlag. Umso erfreulicher die folgenden Minuten, welche uns durch zwei überzeugende Siege von Sven gegen den bis dato ungeschlagenen Fischer (3:0) und von David gegen den unangenehmen Schussspieler Skott (3:1) wieder in 7:6-Führung brachten.

Diese Führung hatten wir jedoch auch gegen Erkelenz inne, was noch eine bittere Niederlage zur Folge hatte. An diesem Tag lief zwar bei Lukas im Einzel gegen Brauweiler und im Schlussdoppel von Daniel und David gegen Domnik/Fischer wenig zusammen; Orazio konnte jedoch nach hartem Kampf insbesondere gegen sich selbst, namentlich gegen sein arg passives Spiel, den achten Punkt erstreiten, welcher das Remis komplettierte. Dieses Ergebnis hätte zwar in beide Richtungen anders ausfallen können, aber auch Satz- (+1) und Punkteverhältnis (-9) zeigen anschaulich auf, dass das Unentschieden angemessen war. In netter Runde konnte im Anschluss noch mit dem Gegner geplaudert werden. Für die Spiele, die da kommen, scheint die Mannschaft gut gerüstet.

Erste Mannschaft verliert erstmalig.

Nach vier teils furiosen Spielen mit nur einem Verlustpunkt durch das Unentschieden gegen die nun punktgleiche Mannschaft Wickrath III fuhr unser neuerlicher Gegner im Auswärtsspiel bei Erkelenz II am vergangenen Freitagabend alles auf, was der Großraum spielerisches im Bereich Tischtennis zu bieten hatte; neben gleich drei Spielern mit beinahe 1700 Punkten (Brunn, Schmitz und Schlesinger) traten drei weitere Spieler mit um die 1650 Punkte (Halcour, Hartkopf und Häusler) an, sodass eine herbe Niederlage zu befürchten war – das untere Paarkreuz war mithin auf dem Papier stärker als unsere Positionen 2-6. Den Vorzeichen zum Trotz bot unser Team einen unheimlich spannenden Kampf, dessen Ende ein unglückliches 7:9 markierte – und dies nach sogar 7:6-Führung…

In den Doppeln konnten Jonas und Sven als Doppel zwei überzeugen und in fünf Sätzen über das starke Doppel eins namens Häusler/Hartkopf triumphieren. Die beiden anderen Paarungen – Leupold/Lorenz und Veit/Esser mussten dem Gegner leider gratulieren (1:3 sowie 0:3). Das obere und mittlere Paarkreuz überzeugte an diesem Tage durchgehend durch jeweils Bilanzen von 3:1. So wurden zwei Einzelsiege von Daniel und Sven wie jeweils ein wichtiger Punkt von Jonas und David erzielt. Neben Jonas‘ guter kämpferischer Leistung sind hier die beiden Matches in der Mitte gegen Schlesinger beachtenswert, da einerseits David mehrere Matchbälle nicht nutzen konnte und schließlich 17:19 abgab. Gegen den selben Kontrahenten machte Sven auf der anderen Seite im finalen Durchgang den Sack bei 11:9 zu. David konnte ferner im zweiten Durchgang gegen Halcour siegen, nachdem er 0:2 zurückgelegen und beim Stande von 10:9 vier schnelle und aufeinander folgende Topspins getroffen hatte, bevor er unter dem tobenden Beifall seiner Mitstreiter als Sieger feststand.

Unten dann die unglückliche Bilanz von 0:4, welche an diesem Abend allenfalls die Leistung von Walter widerspiegelt, welcher zwar einen schlechten Tag erwischte, jedoch zuletzt auch durch gute Leistungen den Grundstein der letzten Erfolge legte. Lukas blieb in der Maximalanzahl von zehn Sätzen zu unserem Bedauern ohne Erfolgserlebnis, so stand gegen Hartkopf zunächst wie der sichere Sieger aussehend am Ende ebenso nur ein 2:3 wie im Spiel gegen Häusler. Das Schlussdoppel markierte schließlich das Ende, zu welchem Leupold/Lorenz einem überlegenem Doppel gegenübertraten und verdient unterlagen. Dennoch besteht keine Veranlassung zu größerem Kummer, denn das gesamte Auftreten und die Mannschaftsleistung waren erneut ansprechend, zumal die gegnerische Mannschaft – sofern sie in dieser Aufstellung dauerhaft antreten könnte – sicherlich einen absoluten Aufstiegskandidaten darstellte. Es bleibt abzuwarten, ob sich noch weiter gesteigert werden kann, bald sicherlich wieder mit dem aufstrebenden Ora, welcher erneut als guter Animateur zur Verfügung stand und sich damit wieder um seine Mannschaft verdient machte.

Doppelter Spieltag –> doppelte Punkteausbeute –> Tabellenführer

Nach der bis dato erfreulichen Bilanz von drei Punkten aus zwei Spielen wollte die erste Mannschaft an dem zurück liegenden Wochenende nachlegen. Möglich waren bis zu vier Punkte aufgrund der Verlegung des eigentlich ersten Meisterschaftsspieles in Breyell auf den Sonntag. Zuerst wollten wir jedoch gegen Krefeld-Bockum bestehen, wobei diese Mannschaft nach zwei Siegen aus den drei ersten drei Begegnungen ebenfalls gut gestartet war. Nach insgesamt erneut ansprechenden Teamleistungen konnten gegen die beiden gegnerischen Teams das exakt gleiche Ergebnis in Spielen und Sätzen erstritten werden. So gewannen wir unter allgemeiner Euphorie beide Matches mit 9:5 Spielen und 32:24 Sätzen, wenn die Ergebnisse auch unterschiedlich zustande kamen:

Am Samstagabend in der eigenen Halle konnten die Doppel mit 2:1 überzeugen, nachdem in den ersten beiden Begegnungen jeweils das Schlussdoppel herangezogen werden musste und somit nach zwei Spieltagen bereits eine positive Bilanz von 5:3 Doppeln zu Buche stand. Da diesmal Orazio aussetzte, lauteten die leicht umgestellten Doppel Leupold/Lorenz, Dora/Brinkmann sowie Veit/Esser. Die beiden erstgenannten Paarungen konnten gleichermaßen triumphieren, während die dritte unterlegen waren. Oben konnten in der Folge starke 3:1 Punkte erspielt werden, wobei besonders zu bemerken ist, dass Daniel gegen den gegnerischen Primus nach 1:2 und 1:6 noch siegen konnte, während Jonas nach hauchdünner Niederlage gegen eben jenen Spieler nach Matchball im Fünften abgab, aber immerhin gegen die Nummer zwei der Krefelder mit 3:1 überzeugte. In der Mitte folgte das weniger überzeugende Ergebnis von 1:3, wobei Sven erneut mit seiner Form und Psyche haderte, während David zumindest im zweiten Einzeldurchgang zu seiner Form fand, dort aber durch starke Leistung bestach. Unten schließlich die wieder verlustpunktfreie Bilanz, indem Lukas das vorgezogene zweite Einzel trotz anfänglich alkoholbedingter Schwäche nach 0:2 noch drehen und das an sich erste Spiel 3:1 gewinnen konnte. Walter schnitterte den gegnerischen Fünfer indes mit 33:13 Punkten (!) und war im zweiten Match nach Verlust des ersten Satzes auch schon auf der Siegerstraße, als dieses Einzel mangels Notwendigkeit der Fortführung bei 9:5 Spielpunkten abgebrochen wurde.

Nachdem die Mannschaft an diesem Abend noch in der Kneipe zusammengefunden hatte und in guter Gesellschaft, namentlich Ora und Izzet, etwas gegessen und getrunken wurde, entschieden sich David und Sven dafür, im Anschluss Party zu machen. Sven stellte sich am Folgetag der Herausforderung, während David aufgrund akuter Müdigkeit Orazio, welchem eigentlich erneut auszusetzen bestimmt war, den Vortritt gab und dieser heroisch einsprang. Der Müdigkeit zum Trotz feuerte David die Mannschaft an, was bei dem neuerlichen Sieg offensichtlich Erfolg hatte.

Ferner brachte David sich insofern ein, als dass er vorschlug, die Doppel eins und zwei auf die Probe zu stellen und zu drehen, was just umgesetzt wurde – mit gehörigem Erfolg! Denn es konnte ein 3:0 in den Doppeln erspielt werden, dies durch jeweils ein 3:1 der Paarungen Brinkmann/Volpe, Leupold/Dora und Veit/Esser. Daniel konnte nun nach dem Sieg im ersten Einzel und einer zwischenzeitigen Bilanz von 7:0 das bisherige Niveau mindestens halten, indem sich dem Publikum im zweiten Einzeldurchgang ein wahnsinniger Kampf mit Marco Zipfel, des Gegners Einser, bot. Nachdem die ersten vier Sätze geteilt und auf dem Papier deutlich endeten, wurde der finale Durchgang zu einem Nervenkrieg der beiden Kontrahenten, welchen der Gegner nach beiderseits toller Leistung hauchdünn für sich entschied. Jonas indes hatte nach der Niederlage gegen Zipfel beste Chancen im zweiten Einzel, welche er leider ungenutzt ließ und nach eigenen Matchbällen im Vierten noch 2:3 unterlag. Die hier mangelnde Nervenstärke zeigte in der Mitte zu unserem Glück jedoch Lukas, der zunächst glatt gewann und im vorletzten Einzel des Tages gegen Udo Zipfel einen Matchball abwehrte und mit 13:11 im Entscheidungssatz den vierten (!) Einzelpunkt an diesem Wochenende beisteuerte. Sven konnte an seine Möglichkeiten wieder nicht anknüpfen und insgesamt nur einen Satz gewinnen. Unten blieb das Paarkreuz erneut ohne Verlustpunkt, da Walter seine Einzel souverän gewinnen (6:1 Sätze) und Orazio nach großem Kampf und guter taktischer Einstellung durch die Kollegen das eine relevante Einzel nach 0:2 Rückstand noch durch eine gute Leistung drehen konnte. Sein zweites Match war schon beinahe gewonnen, zählte jedoch beim Stand von 2:0 und 4:1 nicht mehr. Im Ergebnis war somit ein weiteres 9:5 eingetütet.

Bisher konnten die Mannschaftsleistungen im Wesentlichen überzeugen, wobei immer etwa zwei Spieler noch unter ihren Möglichkeiten blieben. Dass dies jedoch ohne Ausnahme durch mannschaftlich geschlossenes Auftreten kompensiert werden konnte, spricht für diese Mannschaft und deren Leistungsfähigkeit. Bereits durch regelmäßig guten Starts in den Doppeln (beeindruckende 10:4 Spielgewinne) kam man in Tritt, was sieben Punkte in vier Partien ermöglicht hat. Dies war nicht zu erwarten und ist höchst erfreulich. Da die Mannschaft zusammensteht und den entsprechenden Spaß an der Platte und miteinander hat, ist optimistisch abzuwarten, was die Saison weiter bringt; die Tabellenführung haben wir jedenfalls zunächst einmal erobert.

Erste Mannschaft punktet erneut!

Nachdem am ersten Spieltag gegen den Hülser SV gewonnen werden konnte, wollten die hungrigen Wilden aus Windberg nun den zwischenzeitlichen Tabellenführer TuS Wickrath III stürzen. Da dieser nicht allein durch eigene Leistung in die Spitzenposition geraten war, sondern nach dem 9:2 gegen den Abstiegsfavoriten Borussia Mönchengladbach ein verlustspielfreies 9:0 gegen nicht angetretene Mülhausener einheimsen konnte, war die Ehrfurcht nicht sonderlich groß. So konnte die Mannschaft aus Krefeld-Hüls zu Beginn der Spielzeit von uns geschlagen werden, welche – wie sich nun herausstellte – die Gang aus Rheydt-Wetschewell II mit einem deutlichen 9:2 von der Platte fegen konnte.

Nachdem in der Halle offenbart wurde, dass die beiden zu oberst gemeldeten Spieler Beschoner und Otten nicht antreten würden, durfte man sich wohl sogar in der Favoritenrolle sehen – hatten wir doch sieben stramme Kerle und eine hübsche junge Dame (als Fan) im Team aufgeboten. Den Erwartungen konnte die Mannschaft allerdings nicht in Gänze gerecht werden. Da es in jedem Paarkreuz noch an manchem mangelte, sollte es letztlich nur zu einem brüderlichen Unentschieden reichen.

Die Einzelheiten ergaben sich wie folgt, wobei dieses Mal die anfänglichen Doppel nicht zu unserer Zufriedenheit liefen… So gaben Leupold/Lorenz nach gutem Beginn mit 1:3 und Dora/Veit mit 0:3 ab. Von Glück können wir sagen, dass Brinkmann/Volpe so eingespielt und in der Paarung sicher sind, dass sie dem Druck standhielten, zum gewinnen verdammt zu sein; nach unnötig verlorenem Zweiten gab es ein verdientes 3:1. Trotz des tristen 1:2 Rückstandes, welchem noch länger nachzulaufen sein würde, reift hier vielleicht das beste Doppel drei der Liga heran…

In der ersten Einzelrunde teilte man sich nun die Punkte. Jonas hatte dem gegnerischen Einser Kempers nur in den Durchgängen zwei und drei etwas entgegen zu setzen, sodass er in vier Sätzen letztlich glatt unterlag. Daniel konnte Stroucken zwar 3:0 besiegen, dieser war jedoch nach seiner Rückkehr aus dem Tischtennisexil wesentlich stärker als gedacht, was er bereits im Doppel gegen unsere erste Paarung eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte. Sven befreite nun endlich den Bären in sich und besiegte Ischen glatt in drei Sätzen. David war am anderen Tisch dem kreativen Händchen von Guido Jäger leider nicht gewachsen (0:3). Der erste Durchgang in den Einzeln wurde schließlich abgerundet durch Performances von Orazio und Lukas. Erstgenannter musste den immer sicher werdenden Naumowicz in Schach halten, was ihm nach guter Leistung gleichwohl knapp gelang (+3, +9, +11). Lukas schickte die ganze Räuberbande inklusive Walter als Edeljoker und unserer Talentscoutin Ruth auf ein Wechselbad der Gefühle, welches er zu unserem Bedauern sinnbildlich „ausbaden“ musste, 2:3. Folglich galt es nach wie vor, den Rückstand aus den Doppeln auszugleichen – 4:5.

Dies sollte jedoch nicht gelingen. Daniel konnte zwar auch im vierten Spiel der Saison satzverlustfrei bleiben. Darauf folgte jedoch postwendend die Niederlage von Jonas in drei Sätzen gegen Stroucken. Nun erschien es uns kurzzeitig so, als könnte das Ruder gar in Richtung Sieg herumgerissen werden können, so konnten nämlich Sven und David wichtige Siege einfahren. Zunächst gewährte Sven nach 2:0-Führung dem gefährlichen Jäger einen fünften Satz, in welchem unser Kamerad zunächst 5:9 in Rückstand geriet. Nach erfolgreicher Aufholjagd, welche auch durch gleich zwei Aufschlagfehler des Gegners begünstigt wurde, konnte unser Jungspund voller Erleichterung durchatmen, 11:9 im Fünften. David stand andererseits gegen Ischen unter besonderem Druck, welchen er sich selbst auferlegt hatte. Er redete sich schon frühzeitig ein, es mit seinem Gegner besonders schwer zu haben, weil er im letzten Jahr eben jenem Kontrahenten 0:3 und in letzten Satz mit 0:11 unterlegen war. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte er seinen Dämonen entfliehen und sich sogar beinahe für die Peinlichkeit revangieren (3:0, im zweiten Satz nach 10:0 „nur“ 11:1).

Beim erstmalig positiven Zwischenstand von 7:6 kam kurzzeitig euphorische Stimmung auf, welche aber jäh von zwei unnötigen Niederlagen im unteren Paarkreuz zunichte gemacht wurde. Nachdem Lukas zwei Sätze lang kein Mittel fand und an eigenen Fehlern scheiterte, kam er noch kurz auf, wurde letztlich jedoch deutlich geschlagen (1:3). Orazio konnte zur gleichen Zeit nicht an seine aggressiven und guten Leistungen zuletzt anknüpfen und unterlag etwas blutleer mit 0:3. Und da war er wieder – der knappe Rückstand, welcher nun die Entscheidung zu Gunsten unseres Gegners bedeuten konnte, oder aber den Weg zum Unentschieden ebnen sollte…

Glücklicherweise ist die Paarung Leupold/Lorenz im Schlussdoppel typischerweise auf Betriebstemperatur, was auch heute den Punkt garantieren sollte, obgleich es eine Partie auf Augenhöhe war. Dies zeigte sich bereits im ersten Durchgang, welchen unsere beiden Abwehrrecken nach Vergößerung des Courts und Abwehr zweier Satzbälle der Gegner Kempers/Jäger noch für uns entscheiden konnten (18:16). Die folgenden Durchgänge waren ebenso knapp, konnten jedoch nicht unverdient jeweils mit 11:9 gewonnen werden, was das 3:0 in Summe durchaus schmeichelhaft abrundet. Dennoch war es ein durchaus würdiges Schlussdoppel, welchem die versammelte Halle gespannt beiwohnte, und welches schlussendlich zwölf zufriedene Spieler und einige (wenige) Zuschauer dem Faulenzen eines Restsonntages überließ.

In Sätzen wurde diesseits mit 29:27 gewonnen; nicht, dass dies mehr als eine wertlose Statistik wiegt, trotzdem lässt sich so besser rechtfertigen, dass die Mannschaft den Siegerschmaus in einem lokal bekannten Cafe/Restaurant am Gladbacher Bahnhof genießen durfte. Dies deutet auch an, was an dem Tag wieder offenbar wurde. Neben einem Punkt, welcher dem Verein zu Ehren gereicht, hat es mit allen zwölf Akteuren, dem Bundesligacoach und der Zuschauerin großen Spaß gemacht. Das Team ist in Moral, Zusammenhalt und Sympathie vereint, sodass wir in freudiger Erwartung auf weitere positive Ereignisse verbleiben.

Erste Mannschaft startet erfolgreich durch!

Wer Aufstellungen und ggf. Punktewerte der einzelnen Teams der Bezirksliga 3 näher betrachtet, wird unwillkürlich zu der Auffassung gelangen, dass den Windberger Jungs der Klassenerhalt schwer fallen dürfte. So war der Inner-Circle der ehemaligen Zweiten euphorisch und voller Teamgeist durch die Bezirksklasse marschiert, um die neue Saison – gleichwohl durch Daniel verstärkt – zweifellos gegen den Abstieg zu spielen. Dies umso mehr, alsdass die Hälfte der zwölf Mannschaften wird absteigen müssen, offenbar aufgrund einer Verknappung der Anzahl an Bezirksligen… Mit diesen eher düsteren Vorzeichen, aber auch nach einer weitgehend ordentlichen Vorbereitung und voll der guten Laune ging es an das erste Meisterschaftsspiel gegen den Hülser SV, nachdem das chronologisch erste Match gegen Breyell in terminliche Ferne gelegt worden war. Ein Sieg zu Anfang der Spielzeit wäre für das Selbstvertrauen und die Moral der Truppe ein wunderbarer Start – und eben dies sollte gelingen…:

Da David verhindert war, musste das aus der abgelaufenen Rückrunde gesetzte Doppel Leupold/Lorenz passen und Jonas nahm Davids Platz ein. Die weiteren Paarungen bestanden aus Brinkmann/Volpe, die bereits im Training gut harmoniert hatten, sowie Veit/Esser. Nachdem Daniel und Jonas zunächst nicht entscheidend harmonierten und unglücklich gegen das unangenehme Doppel zwei der Gegner in vier knappen Sätzen unterlagen, konnten Sven und Ora an die guten Leistungen aus dem Training anknüpfen und die beste Paarung der Gegner glatt besiegen (3:0). Weniger deutlich ging das dritte Doppel aus, welches erst im Entscheidungssatz einen Sieger finden sollte. Da unsere Jungs aber immer am Ball blieben und sich nach zweimaliger Führung und jeweils postwendend zweifachen Satzausgleiches nicht hängen ließen, wurden Sie mit dem 11:7 im finalen Satz und der Gesamtführung vor den Einzeln belohnt.

Dort machte Daniel mit dem Gegner äußerst kurzen Prozess (+4, +4, +6), Jonas hatte es hingegen mit dem Einser der Hülser zu tun, welcher unbestätigten Angaben zufolge die meisten TTR-Punkte der Liga aufweist. Wirklich Paroli bieten konnte Jonas nur im zweiten Satz, zu diesem Zeitpunkt spielte er jedoch sehr ordentlich auf und hatte den Favoriten zumindest dem Satzverlust nahe gebracht. Der Verlauf in der Mitte und im unteren Paarkreuz mutet hingegen weniger erfreulich an: So schlug sich Sven gefühlt selber, während Lukas nach anfänglichem Feuerwerk seinen Vorhandtopspin vermissen ließ, und folgerichtig drei Sätze in Folge verlor (jeweils 1:3). Besser sah es in Summe im unteren Tableau aus, dort ruhen ohnehin die Hoffnung vieler Spielgewinne in der jungen Spielzeit. Walter und Orazio spielten beide durchwachsen bis zum Ende des fünften Satzes. Parallel und binnen weniger Sekunden erstarben die Hoffnungen unserer Bank jedoch zu Asche, als die Sätze 8:11 und 9:11 verloren gingen (wobei auf der einen Seite bei 9:9 gar ein Aufschlagfehler erst dem Gegner den letztlich verwerteten Matchball bereitete) und die gegnerische Mannschaft vermeintlich uneinholbar mit 6:3 davon eilte.

Wider Erwarten machte Daniel auch mit seinem zweiten Gegner kurzen Prozess, um sich gewissenhafter auf die weiteren Einzel seiner Mitstreiter konzentrieren zu können (3:0). Jonas, welcher hinsichtlich aller Spieler der oberen Paarkreuze vergleichsweise wenig TTR-Punkte aufweisen dürfte, fasste sich jetzt und damit direkt zu Beginn der Saison ein Herz und strafte seine Kritiker Lügen, indem er sich sein zweites Einzel nach ordentlicher Leistung mit 3:1 sicherte. Nachdem in der ersten Einzelrunde ausschließlich Daniels Einzel zum Punktgewinn führte, geriet unsere Erste nun mehr und mehr unter Feuer; außer Svens unglücklicher Niederlage gegen den unangenehmen Dreier der Hülser sollte tatsächlich kein Einzel mehr verloren werden: So gewann Lukas nach zwei knappen Durchgängen und einem Feuerwerk im dritten (11:2) letztlich verdient mit 3:2, Walter krampfte sein Spiel mit 3:0 nach Hause, ohne auch nur ansatzweise zufrieden zu sein (was die hohen Ambitionen der einzelnen Spieler exemplarisch belegt), und Ora vernichte seinen Gegner auf die brutalste Weise (+5, +1, +6).

Das Schlussdoppel stand nach dem leicht verkorksten Doppel unseres oberen Paarkreuzes zu Beginn unter keinem guten Stern. Daniel und Jonas wollten die Mannschaft nun aber für den teils ansprechenden Saisonauftakt belohnen… und verloren direkt mal den ersten Satz, wenn auch knapp. Danach wurde aber kurz der Turbo eingeschaltet, es konnte in den Folgesätzen gar ein sogenannter Schnitter erspielt werden (= Schneider = 11:5 oder höher im Schnitt): -10, +3, +7, +5. Gegen Ende spielten Daniel und Jonas so konstant und im Angriff sicher und erfolgreich, dass der Gegner nichts mehr hingegenzusetzen hatte. Die 75%ige Ausbeute aus den Doppeln sicherte uns also schließlich nach Rückständen von 3:6 und 5:7 den 9:7-Erfolg, mit welchem außer dem unverbesserlichen Optimisten Ora kaum jemand gerechnet hatte. Das Ergebnis mag inspirieren und erfreuen, aber es dürfte kein Anlass zu übertriebenen Vorstellungen sein – der Gegner war ein Aufsteiger, ohne die außerordentlich sympathische Mannschaft auch nur im Mindesten schlecht reden zu wollen. Es dürften jedoch stärkere Mannschaft auf uns warten, und absteigen muss am Ende des Tages nach wie vor jedes zweite Team. So oder so bleibt uns für ein paar Tage großer Stolz.