Autor-Archiv Daniel

Undankbares Spiel in Krefeld-Bockum…

Nach der furiosen Leistung der ersten Mannschaft gegen Wickrath III sollte es in der Fremde eine Woche später einen unschönen Dämpfer geben… Bei Krefeld-Bockum kam man nicht über eine – wenn auch knappe – 6:9 Niederlage hinaus. Die Voraussetzungen waren jedoch auch denkbar schlecht…

Abgesehen davon, dass alle sechs gegnerischen Spieler zwischen 1680 und 1740 TTR-Punkten aufwiesen und das Team im Ganzen somit jedenfalls nominell deutlich stärker aufgestellt war als wir – es herrschte außerdem keine angenehme Atmosphäre in der Halle. Einerseits konnten sich die Mannschaften – jedenfalls nach der bescheidenen Einschätzung des Unterzeichners – gegenseitig nicht gut leiden… Andererseits waren die Spielbedingungen gewöhnungsbedürftig.

Es kam mehrfach zu recht hitzigen Diskussionen in diversen Situationen bei etwaigen Kantenberührungen in dem Stande nach entscheidenden Ballwechseln. Die Halle war indes so groß, dass wir vom hinteren Court zu weit entfernt waren, alsdass man dem jeweiligen Spieler das Gefühl hätte geben können, wirklich Anteil zu nehmen, was letztlich auch zu leichten Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft führte. Ferner wurde mit für manch einen unangenehmen Tischen und Bällen gespielt, was die Spielfreude nicht erhöht haben dürfte, ganz zu schweigen von den teils drastisch falschen Angaben einiger gegnerischer Spieler, welche bereits in der Hinrunde für Ärger gesorgt hatten.

Insgesamt wirkte die Mannschaft mehr und mehr unwillig, was allerdings sicherlich auch dem Spielablauf geschuldet war. Denn hatte man nach den Doppeln 2:1 und kurze Zeit später gar 5:2 in Führung gelegen, ging im Anschluss das allermeiste „in die Hose“. So richtig wollte es an diesem Abend nur bei Dora laufen, dessen erfreuliches Ergebnis von drei Punkten aus drei Spielen besonders hervorgehoben werden muss, da die Spielzeit für ihn bisher offenbar nicht seinen Erwartungen entsprach. Wir warteten schon länger auf den Moment, indem Jonas sein Potential ausschöpfen würde, was zu unserer Freude an diesem Abend der Fall war. Der Knoten war also geplatzt, was unserem Kameraden nun hoffentlich neue Inspiration und Spielfreude verschafft.

Die einzelnen Ergebnisse sind schnell erläutert: Daniel verlieh dem Ball an diesem Abend aus welchen Gründen auch immer nicht annähernd so viel Schnitt, wie bei seinem Abwehrspiel gewohnt, und scheiterte erst knapp gegen Sener und anschließend gar 0:3 an Kasperek. Jonas hielt die Bilanz des oberen Paarkreuzes eben ausgeglichen (3:0 und 3:1!), während in der Mitte Sven und Lukas über Kreuz gewannen und verloren, und somit auch dort ein ausgeglichenes Ergebnis erzielten. Nach den 2:1 Doppeln, in welchen Brinkmann/Volpe (3:2) und Leupold/Dora (3:1) erfolgreich waren, und Veit/Esser knapp (2:3) unterlagen, sollte das Resultat im unteren Paarkreuz den Unterschied ausmachen (0:4). Dieses war aber auch mit starken Leuten – namentlich Nowara und Raue – besetzt, welche neben den Kempenern das stärkste untere Paarkreuz der Liga bilden dürften.

Vorliegende Partie dürfte für die Rückrunde ein richtungsweisendes Spiel gewesen sein, da die oberen Tabellenränge inklusive der Krefelder nun ein Stück in die Ferne gerückt sind, während wir weiterhin auf dem fünften Platz logieren. Da die Mannschaft gemessen an der Spielstärke in die Bezirksliga (und eben keinesfalls in die Landesliga) passt, erscheint das auch als angemessen. Andererseits sollten keine Sorgen um den Abstieg aufkommen, da die beiden schwächsten Mannschaften noch unserer harren, und folglich noch mit einigen Punkten zu rechnen sein dürfte. Dies wird dann hoffentlich mit einem höheren Spaßfaktor verbunden sein.


Beste Saisonleistung gegen Wickrath III…

Nachdem man zuletzt eine unglückliche 7:9 Niederlage in Krefeld-Hüls verdauen musste, sollte das nächste Schwergewicht an Gegnern aufwarten. So trat Wickrath III bei uns zuhause in Bestaufstellung an, und zwar ein ganzes Paarkreuz stärker, als es noch in der Hinrunde der Fall gewesen war, als erst im Schlussdoppel ein Remis erzielt werden konnte. Die Spieler Beschoner und Otten wurden noch oben „draufgesetzt“, sodass Kempers und Stroucken in die Mitte rückten, welche in der Hinrunde noch oben gegen uns 2:2 gespielt hatten. Diese Zusammenstellung vor der Brust durfte kaum auf etwas Zählbares gehofft werden. Es kam jedoch gänzlich anders – nahezu alles sollte zu unseren Gunsten ausgehen und der Gegner wurde zerschmettert…

Schon in den Doppeln hatten wir die Gunst des Schicksals auf unserer Seite. Das wiedergefundene Doppel Leupold/Lorenz schlug Doppel eins der Wickrather nach starker Leistung 3:1, die weiteren Paarungen gingen indes wesentlich knapper aus. Das neu zusammengestellte erste Doppel Brinkmann/Dora schlug seine Gegner zeitgleich hauchdünn mit 12:10 im Fünften, bei der dritten Paarung ging es gar noch knapper zu: Dort konnten von Veit/Esser vier Matchbälle abgewehrt werden, bevor es 13:11 ebenfalls im Entscheidungssatz hieß.

Im Einzel sollte es nicht wesentlich anders laufen. Einzig Jonas unterlag Beschoner in einem Spiel, welches er auch noch realistisch hätte gewinnen können (1:3). Der Rest der Punkte blieb teils mehr und teils weniger deutlich und verdient in Windberg. Daniel gegen Otten wie auch David in einem tollen Spiel gegen Kempers 3:1, Lukas nach wunderbarer Aufholjagd nach 0:2 letztlich 3:2 gegen Weber, die drei restlichen Spiele gar 3:0 mit besonders deutlichen Siegen von Sven gegen Stroucken und Daniel gegen Beschoner. Auch Walters Spiel gegen Ischen schien nie wirklich gefährdet.

So stand nach gut zwei Stunden Spielzeit plötzlich ein 9:1 zubuche, was sich beileibe keiner vorher ausgemalt hätte. Der Gegner desillusioniert, die Mannschaft euphorisch, die Zuschauer(in) zufrieden und in den Tischtennisreigen letztlich noch einsteigend, wurde noch eine Weile untereinander gespielt, Pizza gegessen und der Abend insgesamt genossen.

Erster Rückschlag für die Erste in der Rückserie…

Nach dem Auftaktsieg gegen Breyell verschlug es uns nach Krefeld in den eher ländlichen Stadtteil Hüls. Die entsprechende Mannschaft konnte im Hinspiel knapp besiegt werden, wofür nun Vergeltung drohte. Diese sollten die sympathischen Gegner letztlich nach hartem Kampf auch erhalten. Denn es war uns an diesem Samstagabend nicht möglich, über die undankbare Spielanzahl von sieben hinauszukommen…

Das obere sowie mittlere Paarkreuz konnte sich jeweils mit 3:1 über den Gegner erheben, wobei Daniel und Sven doppelt punkteten. Jonas und Lukas zeigten indes ebenfalls ansprechende Leistungen mit zumindest einem Einzelsieg. Leider war es nicht der beste Tag Walter’s und Ora’s, sodass es nach vier Niederlagen unten nach Einzeln ausgeglichen zuging. Mithin sollten die Doppel die Entscheidung bringen… 

Was zu anderer Zeit unsere Stärke sein mag, ließ uns jedoch vorliegend im Stich. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:2, nur Sven und Ora konnten recht sicher den Sieg einfahren. Nachdem Daniel und Jonas 0:3 unterlagen, hatten Lukas und Walter hauchdünn im Fünften das Nachsehen. Folglich konnte uns das Schlussdoppel nur noch das Remis bescheren. Zu unserem Leidwesen ging jedoch auch diese Doppelpaarung mit 9:11 im finalen Durchgang an den Gegner, sodass die Niederlage feststand. 

Die gleichen zwölf Akteure wie in der Hinrunde vermochten auf Augenhöhe ein bestens unterhaltenes Publikum über dreieinhalb Stunden auf Betriebstemperatur zu halten. Denn so es am Ende auch schmerzlich für uns ausging, es war jederzeit fair, spannend und insgesamt erquicklich. Nachdem wir in der Hinrunde die Glücklicheren waren, muss es auch einmal genügen, sich über einen tollen Tischtennisabend zu freuen. 

Erfolgreicher Start der Ersten in die Rückrunde…

Im neuen Jahr mag der geneigte Leser sich erstmalig wieder an Ereignissen des zwölften Spieltags in der Bezirksliga 3 erfreuen. Im ersten Rückrundenmatch gegen die abstiegsbedrohten Sportskameraden aus Breyell ging es hoch her, einige knifflige Situationen galt es zu überstehen, bis letztlich ein verdienter Sieger feststand. Die Gäste traten in Bestbesetzung an, so insbesondere wieder mit Clemens an Position drei, was die Mannschaft insgesamt im Vergleich zur Hinrunde, als der Gegner in dessen Halle nach 3:0 Doppeln mit 9:5 geschlagen werden konnte, deutlich verstärkt haben dürfte.

Es wurde diesseits vereinbart, dass die Doppelaufstellung der Hinrunde ob des Erfolges nicht verändert werden solle. Diese Taktik ging zwar insofern nicht auf, alsdass der Gegner seine Paarungen umgestellt hatte. Wir jedoch stellten erneut starke Doppel und konnten tatsächlich wiederum eine 3:0 Führung erspielen. Nachdem unser topgesetztes Duo bestehend aus Brinkmann und Volpe nach schwachem dritten Satz doch insgesamt recht klar siegen konnten (3:1), ging es in den beiden weiteren Paarungen in den Entscheidungssatz. Leupold/ Dora machten es dabei gegen die (nominell) beste gegnerische Paarung allzu spannend und verwandelten schließlich zum 11:9 den zweiten Matchball. Veit/Esser machten es nach 2:1 Sätzen noch spannend, konnten im Fünften aber recht souverän gewinnen (11:6).

Nachdem die Doppel uns eben erneut Selbstbewusstsein beschert hatten, setzte Daniel nach und besiegte Fynn Mannheim mit 3:0. Parallel spielte Jonas gegen den „Heißsporn“ und die Breyeller Nummer eins Marco Zipfel gut mit, nach ausgeglichenen vier Sätzen verdarben einige Fehler uns und unserem unglücklichen Sportskameraden jedoch leider die Freude – 4:1. Sven konnte Dahlmeyer nach zwei sehr überzeugenden und zwei eher schwachen Sätzen mit 3:1 besiegen, dies insgesamt jedenfalls sicherlich verdient. Lukas‘ Spiel fehlte indes gegen Clemens lange Zeit die Durchschlagskraft, zu viele Topspinfehler hielten ihn auf. Nachdem der Gegner in den Durchgängen zwei und drei jeweils mit glücklichen „Nassen“ endete, war unser Freund mit 0:3 geschlagen, dies Ergebnis repräsentiert den Spielverlauf aber zumindest in der Höhe nicht.

Neben den Doppeln war der Sieg in der Hinrunde insbesondere der ungeschlagenen Bilanz (3:0) des unteren Paarkreuzes namentlich Walter und Ora zu verdanken. Letztgenannter fand nach geteilten zwei Sätzen in der Verlängerung in den Folgesätzen nicht in sein Spiel und unterlag dem Abwehrer Udo Zipfel mit 1:3. Bei Walter sah es gegen Andre Mannheim zwischenzeitlich noch schlechter aus, da er den ersten Satz verloren hatte, im zweiten deutlich zurücklag, und sich sogar mehrerer Satzbälle gegen sich versah. Zu unserem Glück blieb er ruhig und konnte den Durchgang wie anschließend das Spiel noch mit 15:13 und 3:1 insgesamt für sich entscheiden. Demnach hatten wir den Vorsprung verteidigt, nun musste er nur noch ins Ziel gebracht werden.

Den Anfang machte Leupold gegen Marco Zipfel. Diese Paarung war eines der wohl spannensten Spiele der Hinrunde, an deren Ende Daniel seinem Gegner nach einem tollen Match mit 9:11 im Fünften unterlegen war. Erneut durfte also ein „heißer Tanz“ erwartet werden. Allerdings sah es im ersten Durchgang zunächst schlecht aus, schnell lag unser Spieler mit 1:7 zurück. Das konnte ihn jedoch nicht davon abhalten, den Satz doch noch wie auch den zweiten zu gewinnen (+9, +7). Nach schwachem dritten Durchgang ging es im schon bis dato hochumkämpften Vierten in die Verlängerung. Nachdem Zipfel bei 10:11 einen Matchball abwehren konnte sergab sich der Zwischenstand von 11:11…

Im folgenden langatmigen Ballwechsel trieb Daniel seinen Gegner nach sehr vielen Ballberührungen weit hinter den Tisch. Der Gegner entschied sich, einen Verzweiflungsschuss zu wagen, welchen er schließlich auch erfolgreich zum Punktgewinn ummünzen konnte… Das Kuriosum dabei war jedoch, dass Zipfel VOR der Ballberührung zur eigenen Ermutigung einige genuschelte Worte laut herausschrie, um die letzten Kraftreserven zu aktivieren. Daniel wurde dadurch natürlich gestört und bekam den Ball völlig „verdattert“ an die Kante. Er beschwerte sich und hätte den Punkt aufgrund der absichtlichen Störung des Gegners zugesprochen bekommen müssen. Der Schiedsrichter in persona Andre Mannheim sprach auch nach erneutem Protest den Punkt jedoch seinem Mannschaftskameraden zu – eine grobe Fehlentscheidung, zumal Daniel sogar die Wiederholung des Punktes angeboten hatte. Die falsche Entscheidung rührte mit Sicherheit nicht aus einer bösen Absicht her, sondern dürfte der Unwissenheit über die entsprechende Regel geschuldet sein.

Glücklicherweise konnte Leupold den Satz und damit das Spiel noch mit 3:1 gewinnen, nachdem er ein Time-Out genommen, sich beruhigt und den Satzball abgewehrt hatte. Dies schien sogar den ein oder anderen Spieler der Breyeller zu beruhigen, da es ein insgesamt verdienter Sieg war, der aufgrund der Fehlentscheidung nicht zu Streit hätte führen sollen. Beim Zwischenstand von 7:3 bedurfte es nun nur noch zweier Spielpunkte.

Leider konnten jedoch weder Jonas noch Sven punkten. Unser Zweier wurde an diesem Abend seinen Fluch hinsichtlich des Ausgangs seiner Entscheidungssätze in dieser Spielzeit nicht los, sondern verzweifelte erneut an Unzulänglichkeiten seines Spiels insbesondere im fünften Satz (5:11). Sven spielte nach der bescheidenen Meinung des Verfassers indes das Spiel seines Lebens, und führte gegen Clemens schnell mit 2:0. Dieser stellte jedoch sein Spiel mehr und mehr um und konnte selbst zwei starke Durchgänge zeigen. Im fünften Satz lieferten beide Spieler ein fantastisches Match, in welchem der Gegner der eindeutig glücklichere war. Nachdem Clemens bereits gegen Lukas einiges Glück gehabt hatte, wurde es zum Ende des Entscheidungssatzes nun auf die Spitze getrieben. Von vielen Netzbällen konnte Sven noch erstaunlich viele entschärfen, er bewegte sich gut und blockte hervorragend. Leider sollte selbst diese Performance nicht ausreichen, da der Gegner etwa bei 10:10 einen an sich schlechten Aufschlag an die hintere Kante setzte. Nachdem Sven diesen Matchball noch abgewehrt hatte, war er gegen den zweiten schließlich machtlos. Aus diesem Spiel geht er jedoch als der selbst vom Gegner zum klaren moralischen Sieger gekürte Spieler hervor, ein Antrag bei clickTT ist bereits vorbereitet, aufdass Sven die Punkte für seinen TTR-Wert trotz Niederlage gutgeschrieben bekommen möge.

Nach diesem unverdienten Punktverlust schien es noch einmal knapp zu werden. Unser „Veit(er)“ beruhigte uns jedoch nach geteilten ersten beiden Sätzen gegen Dahlmeyer durch ein verdientes 3:1 schon einmal insofern, als dass jetzt nicht mehr verloren werden konnte. Walter kam am Nebentisch zwar in jedem Satz erst langsam ins Rollen, überzeugte jedoch in der entscheidenden Phase eines jeden Satzes mit starken Bällen zum knappen, aber doch souveränen 3:0 über den Abwehrer Udo Zipfel. So war es vollbracht.

Dieser 9:5 Sieg war für die Mentalität der Mannschaft ein wichtiger insofern, alsdass er die Brücke schlägt zu der starken Hinrunde, in welcher wir gefühlt über unsere Verhältnisse gespielt hatten. Wenn wir weiter so geschlossen zusammenstehen und die knappen Spiele wie an diesem Tage gemeinsam gewinnen, darf der restlichen Rückrunde mit Freude entgegen geschaut werden. So lautet das nächste Projekt, die starken Hülser in deren eigener Halle zu „plätten“!

Mannschaftsinternes Turnier rundet die Hinrunde sportlich ab…

Nachdem die Hinrunde sportlich erfolgreich verlaufen ist, hatte sich die Erste Mannschaft zu einem kleinen mannschaftsinternen Turnier am 08.12. zusammengefunden. Die Organisation oblag dem eifrigen Walter, welcher weder Kosten noch Mühen scheute, um den Tag besonders nett zu gestalten. Und so sollte die Veranstaltung auch freundschaftlich und sportlich ablaufen, im Einzel traten alle sieben Stammspieler der Mannschaft gegeneinander an, während in der Doppelkonkurrenz letztlich noch ein wenig Zeit blieb, um jedem noch in zwei ausgelosten Paarungen (Best of 3) die Chance zu geben, seine Klasse zu beweisen.

Im Einzel konnte sich Daniel vor dem Zweiten Orazio und dem Drittplazierten Jonas durchsetzen. Letztgenannter war indes mit 3:3 Spielen punktgleich mit dem Vierten Walter und Fünften David, wies jedoch die bessere Satzbilanz auf. Das Ergebnis in den Doppeln ist wenig repräsentativ, lautet jedoch der Vollständigkeit halber auf den Sieg der spiel- und satzgleichen Spieler Esser und Leupold. Mit 4:1 Sätzen folgte Sven als unser bisher ungekrönt bester Doppelspieler Sven Brinkmann ebenfalls ungeschlagen auf dem dritten Rang.

Im Anschluss kehrten wir in ein Restaurant an der Altstadt ein und feierten dort verschieden lange, in freundschaftlicher Runde verjüngte sich die Gruppe jedoch erst nach 1 Uhr morgens, sodass reichlich Zeit blieb, sich ordentlich anzuschickern. In dieser kameradschaftlichen Atmosphäre wollen wir auch die Rückrunde angehen. Bis dahin sei jedermann ein angenehmer Jahreswechsel beschert.

Zum Ausklang der Hinrunde ein geschenkter Sieg…

Nachdem bereits bekannt geworden war, dass der Gegner aus Rheydt-Wetschewell Probleme mit der Mannschaftsauf- bzw. Ersatzstellung würde beklagen müssen, waren wir umso mehr der Überzeugung, dass die Hinrunde mit dem sechsten Sieg abgeschlossen werden könnte. Dies war schließlich auch der Fall, jedoch anders als erwartet… So traten sechs Spieler aus den unter(st)en Klassen gegen uns an, welche außer Spaß nichts weiter zu erhoffen hatten.

Solchen verschafften wir uns mit allen zwölf Mannen; dies begann bereits mit der Begrüßung, welche besonders wortreich, blumig und freundschaftlich ausfiel. Im Gegensatz zu manch einem Meisterschaftsmatch, in welchem die Temperamente gelegentlich die Sportlichkeit überwinden, war hier fast durchgängig gute Laune angesagt… Nach vier einzelnen verlorenen Sätzen zweier Doppel und in der Mitte konnten die Spiele alle souverän gewonnen werden. Der sportlichen Herausforderung stellten sich die Windberger Recken im Anschluss im Kampf gegeneinander. In angenehmer Atmosphäre durfte zufrieden auf die abgelaufene Hinserie zurückgeblickt werden.

Bis die Rückrunde 2018/19 das Licht der Welt erblickt, dürfen am kommenden Samstag sowie am darauf folgenden Donnerstag zunächst unser mannschaftsinternes Turnier und die Mannschaftssitzung durchlebt werden, bevor eine entspannte Zeit rund um den Jahreswechsel die Batterien wieder auftanken lässt. Von erstgenanntem Event am Samstag wird noch in Kürze zu berichten sein.

Schlechtes Spiel unter schlechten Bedingungen in Kempen

Nachdem die erste Mannschaft gegen die beiden Tabellenletzten der Borussia und aus Mülhausen zuletzt Selbstvertrauen und vier Punkte tanken durfte, wurde die Euphorie just durch den Tabellenführer gebremst. Die Mannschaft aus Kempen, welche sogar ohne den bilanzstarken Herko antrat, hatte in ihrer warmen und kleinen Halle wenig Probleme unsere Leistung zu toppen…

Schadlos hielt sich – nicht unerwartet – lediglich das untere Paarkreuz, welches bestehend aus Walter und Orazio die einzigen beiden Einzelsiege einfahren konnte, während sämtliche anderen verloren gingen. Dabei wurde es uns durch die in der Kempener Halle berüchtigte Wärme, den schnittunempfindlichen Hannoball sowie die extrem kleinen Courts einigermaßen schwer gemacht. So sehr die gegnerische Mannschaft sympathisch anmuten mag, müssen diese Spielbedingungen dennoch kritisch hinterfragt werden.

In den Doppeln unterlagen Leupold/Volpe verdient dem starken Doppel eins, während Dora/Brinkmann unglücklich 2:3 unterlagen. Lediglich Doppel drei konnte in persona Lorenz/Esser nach ordentlicher Leistung siegen, 3:2. Nachdem Daniel und Jonas ihre Einzel abgegeben hatten, machte David gegen den starken Dreier der Gastgeber ein bemerkenswert gutes Spiel, welches er zu gewinnen verdient hatte. Leider begünstigten einige „Nasse“ das Spiel des Gegners, welcher so im dritten Satz die Niederlage abwenden und noch „in fünf“ gewinnen konnte.

Im zweiten Durchgang unterlagen Jonas und Daniel erneut, wobei Letztgenannter immerhin ein spannendes und enorm sehenswertes 2:3 gegen den gegnerischen Classen zeigte. Sven spielte in beiden Einzeln zum vergessen und legte sogar Wert darauf, dies hiermit besonders hervorgehoben zu wissen. Insgesamt war dies eine schwache Mannschaftsleistung, welche jedoch durch die Spielbedingungen noch weiter getrübt wurde. Nun bleibt zu hoffen, dass die letzte Hinrundenbegegnung zu unseren Gunsten gestaltet werden kann, was zu einem versöhnlichen Hinrundenende führen würde.

Nächster Sieg gegen das Schlusslicht

Nachdem in der vergangenen Woche die ambitionierte wenn auch elfplatzierte Truppe der Borussia I deutlich geschlagen werden konnte, musste jetzt der Tabellenletzte aus Mülhausen „d’ran glauben“. Das Ergebnis wurde mit 9:2 beziffert, nur jeweils ein Doppel wie Einzel gingen verloren. Bis zum aus unserer Sicht unglücklichen 2:2 gestalteten die Mülhausener das Spiel noch ausgeglichen, so mussten zunächst Leupold/Lorenz dem Doppel eins nach einer uninspirierten Leistung mit 1:3 gratulieren. Da sich die beiden anderen eingespielten Kombinationen bestehend aus Dora/Brinkmann sowie Veit/Esser keine Blöße gaben und souverän obsiegten, glich der gegnerische Einser Brunner gegen Jonas nach 0:1 noch mit 3:1 aus.

Im Anschluss rollte der Windberger Express los und zermalmte alles, was ihm in die Quere kam. Sieben Einzelsiege in Serie machten das Ergebnis perfekt, wobei sich nur Daniel zweimal über den Einzelgewinn freuen durfte. So gelang der Durchmarsch durch ein merkwürdiges 3:1 von Leupold gegen den im oberen Paarkreuz bislang gänzlich sieglosen Föhrweisser, ein unsägliches 3:2 von Sven nach schwacher Leistung gegen Nazirogullari, gefolgt von dem souveränen 3:0 von David gegen Dickmann. Nach +7, +4 und erneut +4 erntete Lorenz damit den einzigen Schnitter des Tages zu unserer vollsten Zufriedenheit. Walter hatte anschließend wenig Probleme mit dem gegnerischen Celler, etwas mehr Anlaufschwierigkeiten hatte Lukas bei seinem 3:1 über Kevin Peters. Darauf folgend war es an diesseitigem oberen Paarkreuz, den Tagessieg dingfest zu machen. Während Jonas sich nur im dritten Satz eine Blöße gab, lieferte Daniel den vielleicht größten Krimi der jungen Saison ab. Gegen den immens glücklichen Brunner kassierte er so viele Kanten- und Netzbälle, dass der letzte Durchgang entscheiden musste. Bis dahin waren sicherlich zwanzig Nasse zu unseren Ungunsten gefallen, so unglaublich dies klingen mag. Der Entscheidungssatz stellte insofern aber auch keine Ausnahme dar, so wurden auch hier einige Punkte des Gegners durch das Netz oder die Kante begünstigt, unter anderem Daniels Matchball bei 10:9 wurde auf diese Weise abgewehrt.

Letztlich konnte Leupold zum 12:10 vollenden und einen unheimlich verdienten Einzelsieg einfahren, der gleichzeitig den nur allzu würdigen Schlusspunkt markierte. Nun steht die Erste mit einer Bilanz von fünf Siegen und zwei Remisen aus neun Spielen hervorragend da. Sollten wir aus den letzten beiden Spielen in Kempen und gegen Rheydt-Wetschewell noch zwei Punkte möglich machen, wäre dies ein stolzes Ergebnis für diese Mannschaft, die im Wesentlichen beherzt zusammensteht und mittlerweile sämtliche Landesligisten das Fürchten lehrt.

Überzeugender Sieg gegen den Tabellenvorletzten

Nachdem zuletzt in Willich eine erstmals schwache Leistung zubuche stand, konnte sich die erste Mannschaft gegen den abstiegsgefährdeten Kreis aus Spielern der Gladbacher Borussia nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 9:3 durchsetzen. Die Borussia hatte zunächst verlegen wollen. Nachdem dies nicht umzusetzen war, trat der Gegner wider Erwarten mit der derzeit bestmöglichen Truppe an. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht „unterkriegen“ und spielten letztlich unsere individuell höhere Klasse aus. Insoweit blieben fast alle Spieler ungeschlagen, wobei insbesondere Daniel und Sven mit 2:0 auf sich aufmerksam machten. Daniel konnte zwei schwere Spiele gegen Zachowski und Kremer mit jeweils 3:1 einfahren, während Sven keinen einzigen Durchgang gegen Brüggemann und Fahl abgab. Nicht minder überzeugend war derweil Lukas, welcher nach einem phasenweise berauschenden Vortrag seinen etwa TTR-punktgleichen Gegner Brüggemann 3:1 besiegt hatte.

Die Doppel waren noch etwas schleppend gestartet. Zwar konnte eine knappe Führung erspielt werden, jedoch wirkten weder Leupold/Dora – wenngleich gegen eine unangenehme Paarung namens Kremer/Brüggemann antretend – oder Brinkmann/Volpe – immerhin 3:1 siegreich – noch Veit/Esser – ebenfalls 3:1 gegen eine schwache dritte Paarung der Borussen – überzeugend. Nachdem im Anschluss die Punkte im oberen Paarkreuz geteilt wurden, sah es bei 3:2 zunächst nicht nach einer deutlichen Angelegenheit aus. Dann zogen jedoch Sven und Lukas die Zügel an, Walter und Orazio konnten jeweils mit einem wackeligen 3:1 wichtige Punkte zur Führung einfahren. Nachdem Daniel den achten und Sven den neunten Punkt bereits dingfest gemacht hatten, galt es nur noch, Jonas zu einem psychisch wichtigen Sieg zu klatschen. Dieses Unterfangen sollte uns leider nicht gelingen.

Obiges war endlich mal ein Meisterschaftsspiel, welches psychisch nicht so sehr schlauchte, wie es in all den letzten Wochen der Fall war. Unter dem Blickwinkel des Ergebnisses werden wir nach aller Voraussicht am nächsten Wochenende daran anknüpfen können, sofern der Tabellenletzte aus Mülhausen geschlagen wird. Dies dürfte uns die Bilanz von 5-2-2 = 12:6 Punkten einbringen, was uns an den oberen Tabellenrängen „schnuppern“ lässt. Es ist erfreulich, in dieser hart umkämpften Bezirksliga weiterhin mithalten zu können. Dies ist und bleibt gewährleistet durch eine mannschaftliche Geschlossenheit, die Spaß macht, und zu weiteren Erfolgen anspornt.

Erste Mannschaft verliert nach schwacher Leistung.

Nachdem die Ergebnisse zuletzt nicht auf der Sonnenseite standen, sollte nun leider die erste insgesamt schwache Leistung der neuen Ersten folgen. Der Antritt beim Tabellenführer Willich mutete ohnehin undankbar an, wir hatten jedoch noch nicht mit der gegnerischen Halle gerechnet, welche unheimlich hell und laut war. Der Hall transportierte jede der die Zuschauer eingerechnet etwa zwanzig Stimmen in jeden Winkel der Glaskonstruktion, was das Spielen nicht eben leicht machte… Dazu waren Orazio und Daniel berufsbedingt erschöpft angereist und sollten nicht an ihre Möglichkeiten anknüpfen können…

Nach ernüchternden 0:3 Doppeln, deren einzelne Niederlagen vermutlich alle hätten vermieden werden können, konnten insgesamt nur vier Einzel von Daniel, David, Lukas und dem einzig ungeschlagenen Walter gewonnen werden. Sven war indes der Pechvogel, der nach ansprechender Leistung zweimal denkbar knapp unterlag, dies im ersten Einzel gegen den starken Bölting gar nach 2:0-Führung und Matchball. Orazio durfte sich letztlich nur einmal versuchen, weil wir uns mit dem 4:9 unter unseren Möglichkeiten verkauft hatten.

Erstmals war in der Summe nicht nur die Leistung sondern auch und insbesondere die gesamte kämpferische Einstellung eher schwach. Dies gilt es jetzt abzuschütteln, wenn es in den nächsten Wochen gegen den vermutlich unschlagbaren Tabellenführer aus Kempen und vor allem gegen die drei Kellerkinder aus Borussia, Rheydt-Wetschewell und Mülhausen geht. Sollten 5-6 Punkte aus den letzten vier Spielen erzielt werden, würde dies insgesamt ein gutes Ergebnis nach der Hinrunde bedeuten.