Rehabilitierung durch einen Sieg gegen Erkelenz…

Rehabilitierung durch einen Sieg gegen Erkelenz…

Nachdem vergangene Woche ein unglückliches 5:9 in Krefeld-Bockum eingefahren wurde, wollten wir eine positive Antwort finden. Allerdings war das Match in der Hinrunde gegen den fälligen Gegner hauchdünn verloren worden, wobei die Erkelenzer auch zum einzigen Mal in voller Stärke angetreten waren. In heimischer Halle war dies nun nicht der Fall. Neben den ordentlich gemeldeten Spielern 1-4 gastierten zwei Ersatzspieler aus den unteren Mannschaften, sodass ein schlechte Ausbeute im unteren Paarkreuz (Knackpunkt im Hinspiel war das dortige 0:4) kaum zu erwarten war. Da aber in allen Paarkreuzen eine gute Leistung erspielt wurde, kam es zu einem deutlichen 9:2-Sieg:

In den Doppeln ging es direkt unheimlich spannend zu. Die beiden ersten Paarungen Brinkmann/Volpe und Leupold/Lorenz spielten sich parallel jeweils in den Entscheidungssatz. Das war insbesonders für Daniel und David bereits ein Erfolg, da sie gegen dieselbe Paarung (Hartkopf/Häusler) in der Hinrunde das Schlussdoppel klar verloren hatten. Nach ansprechender Leistung reichte es am Ende gar zum Sieg, 12:10 im Fünften. So glücklich man über dieses Ergebnis sein konnte, so betrüblich war das gegensätzliche 10:12 im anderen Court, nachdem allerdings auch nicht die Spielkultur gezeigt worden war, welche das Duo Sven und Ora schon häufiger in dieser Saison ausgezeichnet hat. Doppel drei (Dora/Veit) machte sich gegen die ersatzgeschwächte Paarung nicht die Hände schmutzig und siegte deutlich.

Somit stand nun das erste Einzel an, in welchem Streit vorprogrammiert war. Die Nummer zwei der Gegner Hartkopf hatte bereits im Hinspiel Daniel grundlos beleidigt und sich seinem Naturell entsprechend unangenehm aufgeführt. So warf er etwa im Schlussdoppel mehrfach bewusst den Ball beim Aufschlag nicht hoch, was sich nun im Einzel bereits zu Beginn wiederholen sollte. Nachdem Leupold dies angesprochen hatte, und der Schiedsrichter sich nachvollziehbarerweise nicht auf eine Seite schlagen wollte, regte sich der Erkelenzer Minuten lang auf, sodass offenbar auch seine eigene Mannschaft hinlänglich genervt war. Tischtennis spielte er indes nicht mehr, sondern trümmerte die meisten Bälle weg, sodass bald ein glattes 3:0 zu unseren Gunsten feststand. Weder nach dem Einzel noch bei der Verabschiedung gab Hartkopf Daniel die Hand, was die unsportliche Aktion abrundete.

Am Nebentisch raffte sich Jonas gegen den Materialspieler Schlesinger nach zwei „verpassten“ Sätzen noch auf, unterlag letztlich leider aber doch mit 1:3, während Sven es mit dem nicht minder unangenehm aufspielenden Ketzler zu tun bekam. Nach zwei „tödlichen Nassen“ in der Verlängerung des vierten Satzes fand die ausgeglichene Partie in Sven ihren Sieger. Lorenz konnte das andere Match im mittleren Paarkreuz nach überragender Leistung gar ohne Satzverlust gegen den starken Häusler gewinnen. Freilich hatte David zu diesem Zeitpunkt bereits im Doppel überzeugt. Unten folgten zwei glatte Siege, wobei Orazios Gegner, der Jugendliche Wehrstedt, seinem Namen gerecht wurde, und sich ordentlich wenn auch erfolglos zur Wehr setzte. Da an diesem Spieltag Walter aussetzte, welcher die Mannschaft aber dennoch vorbildlich und fröhlich unterstützen kam, war es an Lukas, die Nummer sechs wortwörtlich durch die Halle zu schießen.

Komplettiert wurde der Wettkampf durch zwei weitere Siege im oberen Paarkreuz, welche jedoch beide knapp erfolgten. So hatte Daniel zweimal mit einem Satz Rückstand zu kämpfen, konnte seinen Kontrahenten letztlich aber verdient mit 3:2 besiegen. Jonas indes erspielte den Schlusspunkt, indem er Hartkopf nach 1:2-Rückstand unter allgemeinem Jubel noch mit 12:10 zu besiegen vermochte. Die Revanche war geglückt und der Gegner aus Erkelenz ist als direkter Tabellennachbar nunmehr mit Abstand von vier Punkten auf den sechsten Platz verwiesen, während wir den fünften Platz sichern konnten. Da ab dem siebten Rang der Abstieg – teils nach Relegation – gefürchtet werden muss, waren dies „big points“ für den Verbleib in der Bezirksliga. Da noch die Meisterschaftsspiele gegen die beiden Tabellenletzten aus Borussia und Mühlhausen anstehen, dürfte jetzt alle Sorge abgewendet sein. Dies durfte an diesem Abend auch noch sportlich gefeiert werden, indem noch einige Schläger intern geschwungen wurden.

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Daniel editor

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