Revanche gegen Willich…

Revanche gegen Willich…

Im Hinspiel hatten wir eine bittere 4:9-Niederlage in Willich zu einem Zeitpunkt zu verkraften, als sich die gegnerische Mannschaft auf Aufstiegskurs befand. Einige Monate später waren die Vorzeichen freilich andere, nachdem Willich in der Rückrunde nur zwei Punkte aus sechs Spielen erzielt hatte, dies insbesondere aufgrund von Verletzungen zweier Spieler. Folglich waren unsere Hoffnungen auf eine Revanche berechtigt, wie die exakte Umkehr des Hinrundenergebnisses zeigen sollte…

Wie bereits gegen Süchteln-Vorst vor zwei Wochen erspielten wir uns schnell eine komfortable 6:0 Führung. Hinsichtlich der drei Doppel taten sich nur Leupold/Lorenz als Doppel zwei schwer, fuhren aber letztlich den für diese Paarung dritten 3:2-Erfolg in Serie ein, freilich alle mit lediglich zwei Punkten Unterschied im finalen Durchgang. Dora/Brinkmann und Veit/Esser gaben keinen Satz ab und zementierten weiter unsere solide Doppelbilanz. Unermüdlich wurde weiter auf Sieg gespielt, Daniel spielte schwach gegen den schwächeren Malessa 3:0, während Jonas das Publikum mit der Abwehr zweier Matchbälle und schließlich mit dem hauchdünnen Sieg über Sievers unterhalten durfte. Der erkrankte Sven mühte sich im Anschluss sichtbar zu einem 3:1 gegen Wiescher…

Die komfortable Führung im Rücken ließ sich David vom krummen Belag seines Einzelkontrahenten Janke schon entmutigen, bevor sein Match überhaupt begonnen hatte, 1:3. Im unteren Paarkreuz machte sich trotz der Führung bald wieder Unruhe breit, da die Performance unser beider Akteure nicht überzeugen wollte. Während Walter nach dem einzig starken dritten Satz mit 1:3 unterlag, führte Lukas schnell mit 2:0. Dies bewahrte ihn jedoch nicht vor einem Entscheidungssatz, in welchem er zumindest teilweise seinen Mut zu riskanten und gewissermaßen sein Spiel prägenden Bällen wiederfand, und doch noch 12:10 siegte – 7:2.

Dieser Spielgewinn war enorm wichtig, da das Schrumpfen des Vorsprungs von 6:0 auf 6:3 eine Kehrtwende psychischer Art hätte bedeuten können. So jedoch war sichergestellt, dass das obere Paarkreuz den Sieg abrunden oder zumindest den Weg ebnen konnte. Nachdem Daniel gegen den gegnerischen Primus nach anfänglichen Schwierigkeiten 3:1 gewonnen hatte, unterlag Jonas unnötig mit 1:3 – 8:3. In der Mitte konnte im Anschluss lange Zeit alles passieren, und es folgte der letzte kritische Moment des Abends, als Sven und David fast zeitgleich mit 1:2 in Rückstand gerieten. Auszugleichen glückte indes beiden, bevor Sven gegen den Materialspieler Janke mit 9:11 abgab – ein Spiel, welches ihm nach seiner eigenen Einschätzung liege, und er glaube niemals verlieren zu können. David hingegen spielte gegen Wiescher einen recht konstanten Satz und brachte den Sieg ins Ziel, 11:7 und 9:4. 

Mit der Bilanz von 32:22 Sätzen kann man sicher von einem verdienten Sieg sprechen. Jedoch war an diesem Abend nicht alles Gold, was glänzte: Eine wirklich solide Leistung in den Einzeln zeigte keiner der sechs Spieler, während die Doppel ein weiteres Mal unseren Erfolg markierten. Nach der bescheidenen Meinung des Verfassers waren wir nicht sonderlich gut, die gegnerische Mannschaft nur noch weniger. Jetzt freuen wir uns auf die Spiele bei Borussia und gegen Mülhausen, in welchen wir ähnlich erfolgreich zu sein hoffen. In diesem Fall dürften wir sogar noch auf den dritten Platz der Tabelle schielen.


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Daniel editor

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